Lagertagebuch

Sommerlager 2018 "11 und eine geheimnisvolle Nacht"

Montag und Dienstag 09.07-10.07.18 Anreise

Hilflos sass der arme Scheich ganz alleine

Denn seine Geschichte bekam Beine.

 

In unseren Altersgruppen wir uns auf den Weg machten,

Und unseren Rucksack packten.

 

Egal ob Badebomben, Guetzli oder Schlüsselanhänger,

So verkauften wir unsere Sachen, dass wir nicht laufen Müssen noch länger.

 

Zum Einschlafen gab es eine schöne Gutenachtgeschichte,

Znd so wurden verdaut unsere feinen Gerichte.

 

Um morgen früh ging es weiter

Alle sind gut gelaunt und heiter.

 

Doch die fröhliche Stimmung war schnell vorbei,

„Wenn send mer äntlech dehei?“

 

Umso fröhlicher sind die Gesichter an der Bähnlistation,

Auf einmal ist vorhanden die grosse Motivation.

 

Den Abend klingen wir gemütlich mit einem Beautyabend aus,

So schnell wird es leise im ganzen Haus. 


Mittwoch 11.07.18

Der Scheich, der arme Kerl, hat sein Päcklein verloren,

darum spitzen jetzt alle ihre Ohren.

 

Um ihm zu helfen, machen wir etwas Kartenkunde,

und das NORDA ist jetzt in allem Munde.

 

Mit einem Kroki wird das Päcklein gesucht,

und somit hoffentlich gebrochen der Fluch.

 

Egal ob Gini, Aladin oder Scheich,

es halfen alle, egal ob arm oder reich.

 

 

Beim Völki war die Motivation gross,

was verbirgt sich auf dem Stick nur bloss?

 

Nun wird unser Lagerhaus zum Palast,

und die Tigersuche zur grossen Last.


Donnerstag 12.07.18

Am Morge früh kam gleich der Schock sehr, 

Die Leiter tragen plötzlich keinen Rock mehr,

In voller Männlichkeit und mit voller Macht, 

stehen sie da die Leiter unserer Jungwacht,

Verwirrte Kinder überall, 

denn die Leiter kommen direkt vom All,

 

Der Schock vorbei, die Kinder bereit, 

jetzt ist Gruppenstundenzeit!

Gesichtsmasken und dazu ein bisschen Schleim,

im Dreck wälzen, dass muss jetzt einfach sein,

danach alle schnell ins Haus hinein,

jetzt gibt's nämlich Spätzlipfanne mmmh fein...

 

Am Nachmittag der Kampf ums Abendland,

Jubla Engelburg geht uns tatkräftig zur Hand,

Spiel und Spass mit einem Pool voll Wasser,

Die Kinder sind nass, die Lagerleitung nasser,

dabei brachte uns einen Drohne die Nachricht,

worüber jeder sich nun den Kopf zerbricht,

 

Jetzt gibt es erstmal z'Nacht, let's fetz,

Ghackets ond Hörnli es riise g'hetz,

um über den Oriet zu herrschen, müssen sie sich beweisen, 

und müssen auf Kamelen über hüglige Dünen reisen,

Als Abschluss begeistern die Kinder mit orientalischem Tanz,

und der Tag ist gelungen voll und ganz.


Freitag 13.07.18

Aus China zurückgekommen, 

hat der neue Morgen begonnen.

 

Eine Show hat es gegeben,

somit war das plötzliche Verschwinden schon vergeben.

 

Gesammelt haben wir Rotklee,

und wissen, dass Frauemänteli hilft gegen Bauchweh.

 

Aus Pappbecher wurden Telefone gebastelt,

ab jetzt wird noch mehr gefasselt.

 

Am Nachmittag gab es eine Wasserrutsche

doch zum Glück gab es kein geputsche.

 

Wasser wurde transportiert mit dem Röhrchen,

und nass wurden die Poppöchen.

 

Zum Essen gab es Madeira Schinken, 

aber für die Mädchen mit Finken.

 

Uno, Dog und Stadt, Land, Fluss wurde viel gespielt,

dabei wurde mit Süssigkeiten gedealt.

 

"Falsch denkt! 2 zieh!"

 

Beendet wurde der 2. normale Lagertag,

in dem die Kinder verschwanden in ihren Schlag.


Samstag 14.07.18

Die Tiger haben wir schon viele gefunden,

doch es kamen dann auch die schlimmen Stunden.

 

Mit dem Orientierungslauf haben wir viele Hinweise bekommen,

und die sportlichen Posten sind uns nicht entkommen.

 

Die Schatzkarte hat uns ans Ziel geführt,

Doch oh Schreck, im Päckchen wurde das Geschichtsteil entführt.

 

Dank der helfenden Hand haben wir Münzen erhalten,

doch die dürfen wir nicht behalten.

 

Angeboten werden viele Dinge wie massieren,

so wie schminken und tätowieren.

 

Das erwirtschaftete Geld hat für ein Geschichtsteil gereicht,

doch geklaut wurde es sofort und jetzt sind wir im Seich.

 

Erste Hilfe darf beim Kampf nicht fehlen,

darum müssen wir Seitenlage und Druckverbände lehren.

 

Mitten in der Nacht dann der grosse Kampf,

Huchh war das ein grosser Krampf. 

 

Schlafen gehen wir dann mit der erkämpften Geschichte,

 

und dann erträumen wir uns schöne Gedichte.


Sonntag 15.07.18

Nochem Schock ide Nacht,

semmer spot verwacht.

 

Met nem riese zMorgebuffet semmer gweckt worde,

vergesse hemmer debi eusi Sorge.

 

Egal ob Pingpong, Fallscherm oder eifach chli si,

stabil send alli uf de Ski.

 

Euses Wasser hemmer mösse sueche,

deför hemmer de Wasserspelplatz döffe bsueche.

 

Erfolgrich hemmers gfonde,

ond am Obe verbrenged mer no gmüetlechi Stonde.

 

Weder die falsche hend mösse eh Zaubertrank näh,

drom mömmer no meh Gas gäh!


Montag 16.07.18

Früh am Morgen hat der Meitschitag begonnen, 

und bei einem Fightgame haben wir unser Mädchen zurück gewonnen. 

 

Mit viel Geschick und Mut,

meisterten wir die Posten ganz gut. 

 

Viele Challenges haben wir gemacht,

dabei haben wir sehr viel gelacht. 

 

Der lecker Drink am Abend

schmeckte hervorragend. 

 

Nach dem Drink gingen wir zu Bett

zum Glück waren wir wieder komplett. 


Dienstag 17.07.18

D'Chend hämmer met Gschänkli öberascht,

somet platz ehri Motivation scho fast. 

 

Bim sportleche Postelauf händs ehri Fähigkeite bewese, 

ond spöter bim Mah-Meh fein gspese. 

 

Versteckt send d'Hiwiese zom Päckli vom Scheich,

d'Kamel mömer jetzt sueche met em Fälli so weich. 

 

Asträngeng esch die Suechi gsi,

drom dömmer jetze zäme in Groppe chli si. 

 

Vo  Modeshow öber Tanzlehre bis hi zu Schoggimouse mache,

hämmer au schöst no ganz vell zom lache. 

 

Am Obe gets weder die eint oder ander Ahklag,

somet esch d'Grechtsverhandlig s'Ändi vom Tag. 


Mittwoch 18.07.18

Die Tiger haben Lärm gemacht,

und dabei haben wir nicht gelacht.

 

Einen Brief haben wir bekommen,

und dann haben wir unsere Turnschuhe rausgenommen.

 

Mit Teppichvolley, Scheichtschutten und Giniball,

haben wir gekämpft überall.

 

Mit verbunden Händen haben wir gegessen,

um unseren Zusammenhalt zu verbessern.

 

Trotz Zelte bauen und Knöpfe lernen,

mussten wir uns von unserem Haus entfernen.

 

Denn der Fluch ist über uns gefallen,

aber das Nachtessen ist nicht ausgefallen.

 

Wienerli und Spaghetti haben wir auf dem Lagerfeuer gekocht,

und dabei die Schoggibananen gemocht.

 

Dank der helfende Hand,

konnten wir durch Wald und Land.

 

Und haben dabei das Päcklein gefunden, 

um zu verbringen die restlichen Abendstunden. 


Donnerstag 19.07.18

Salam alaikum mentenand!

 

Leider gönd üsi zwoi Lagerwoche gäg s`ändi zue, 
aber doch hemmer emmer no ganz vell z`tue.

 

Ob rise Rotschi, Henna Tattoo oder Schlangebrot,
ganz verschednigs hemmer höt erläbt,
ond trotz de Tegeragreff hend doch die meiste Chend öberläbt. 

 

Met de Chend do hemmer höt au scho chli afo rume, 
denn mer wend jo am Samschtig d`Häireis ned versume.

 

Met em Aladdin beeändet mer üse Tag, 
ond send alli metenand för de Fritig barat.

 

booom!


Freitag 20.07.18

Die zwöi Woche send schnell verbi gange,

doch etz mömer nömme of de Heime bange. 

 

Am Morge bem Tanzblock,

hämmer vell Bock. 

 

Drom dämmer alli s'Tanzbei gschwonge,

ond somet no schöni legschti Stonde zäme verbronge. 

 

Bim Völki hämmer üs bemühed,

doch so langsam semmer alli müed. 

 

Zäme händ mer’s gschaft,

ond die legschte d’Teger verwönscht met aller Chraft.

 

Abgschlosse werds Lager met em Bonteobe,

ond so langsam werds ruhig do obe. 

 

Zom Schloss heds no es grosses Dankeschön ghä,

denn die legendäri Zit chan üs niemert meh näh. 


Samstag 21.07,18

Müde sind am morgenfrüh alles aus dem Bett gekrochen,

denn der letzte Lagertag ist nun angebrochen.

 

Schnell wurden alle letzten Sachen zusammen gesucht,

und dabei einige Zimmer durchsucht.

 

Nun konnte das Putzen starten,

während die Kinder draussen warten.

 

Mit Werwölfen und Tanzen ging die Zeit schnell vorbei,

Carl unser Kamel war natürlich auch dabei.

 

Mit der Gondelbahn hat unsere Heimreise gestartet,

wobei auch die Stimmung immer besser wurde, wie erwartet.

 

Noch kurz „Fänsterle“ unter dem Torbogen,

bevor wir weiter zogen.

 

Freudig wurden wir empfangen,

und vorbei ist das grosse bangen.

 

Ein grosses Dankeschön an alle Helfende,

doch leider findet auch dieses SOLA sein Ende.